Bäcker-Innung Holstein
Die Bäcker-Innung Holstein hat sich zum 01.09.2001 gebildet. Sie ist durch die Fusion der Bäcker-Innungen
- Bäcker-Innung Lübeck
- Bäcker-Innung Herzogtum Lauenburg
- Bäcker-Innung Segeberg
- Bäcker-Innung Stormarn
entstanden. Weitere Fusionen folgten:
- mit der Bäcker-Innung Pinneberg zum 01.04.2002
- mit der Bäcker-Innung Kiel zum 01.01.2003
- mit der Bäcker-Innung Neumünster zum 01.01.2006
Die Bestrebungen zur Innungsfusion bedeuten nicht, dass die bisherige Organisation der Innungen schlecht waren, aber ein starker Konzentrationsprozess im Bäckerhandwerk macht auch vor den Innungen nicht halt. Die Mitgliedszahlen und damit auf Dauer auch die Leistungsfähigkeit der Innungen sinken. Eine Fusion aus einer Position der Stärke heraus ist sinnvoller als so lange zu warten, bis man mit dem Rücken an der Wand steht und handeln muss. Der Zusammenhalt vor Ort wird durch eine größere Innung nicht in Frage gestellt, wie die Erfahrungen zeigen, sondern kleine nicht leistungsfähige Innungen stellen auf Dauer eine Gefahr für den Zusammenhalt dar, da sie für neue Mitglieder nicht attraktiv sind. Hinzu kommt die zunehmende Problematik bei der Gewinnung und Motivation von Ehrenamtsträgern.
Die durchschnittliche Anzahl von Innungsmitgliedern / Bäckerinnung im Bundesgebiet liegt zurzeit bei ca. 37 Mitgliedern. Die Bäcker-Innung Holstein hat zurzeit 99 Mitglieder.
Die Fusion zur Bäcker-Innung Holstein erfolgte mit Blick in die Zukunft, um auch bei weiter sinkenden Mitgliederzahlen eine leistungsfähige Organisation zu erhalten. Es gehört in die Verantwortung der jetzigen Innungsmitglieder auch für ihre Nachfolger leistungsfähige Organisationen aufrecht zu erhalten.
Die Geschäftsführung der Bäcker-Innng Holstein wurde der BKV-Nord e.V. übertragen.
