Betriebsvergleich
In Zusammenarbeit mit der Rationalisierungsgemeinschaft Handwerks Schleswig Holstein e.V. (â–º RGH) werden turnusmäßig Betriebsvergleiche für die Bäckereien in Schleswig Holstein durchgeführt. Der Sinn von Betriebsvergleichen liegt insbesondere in der Erarbeitung von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen (Kostenstruktur, Rentabilität, Produktivität und Finanzierung) für die Teilnehmerbetriebe. Durch die Betriebsanalyse erhalten die Betriebe eine konkreten Überblick über die bestehenden Stärken- und Schwächen ihres Betriebes.
Betriebsvergleich 2011
Ende November 2012 ist der aktuelle Betriebsvergleich für die Bäcker in Schleswig-Holstein erschienen. Durchgeführt wurde diese Untersuchung von der Rationalisierungsgemeinschaft Handwerk Schleswig-Holstein e.V. (RGH). 41 Betriebe des nördlichsten Bundeslandes haben teilgenommen und neben der Betriebsvergleichsbroschüre eine ausführliche Unternehmensanalyse mit Stärken-/Schwächenprofil und dem Vergleich Ihrer Wirtschaftsdaten zu den Durchschnittswerten der Kollegenbetriebe erhalten. An dieser Stelle möchte sich die RGH für das von den Teilnehmern entgegengebrachte Vertrauen und die Treue der Betriebe (knapp 90 % Wiederholerquote zu den letzten Vergleichen) bedanken und allen Betriebsinhabern und Geschäftsführern ein frohes Weihnachtsfest sowie ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2013 wünschen. Danken möchte die RGH auch für die hilfreiche Unterstützung zum Betriebsvergleich seitens der Bäcker- und Konditorenvereinigung Nord e.V. aus Rellingen.
Der nächste Betriebsvergleich für die Bäcker findet im Jahr 2014 statt. Dann wird die wirtschaftliche Lage der Betriebe Schleswig-Holsteins des Jahres 2013 untersucht. Interessenten können sich unter www.rghandwerk.de über die Arbeit der RGH informieren.
Der nächste Betriebsvergleich für die Bäcker findet im Jahr 2014 statt. Dann wird die wirtschaftliche Lage der Betriebe Schleswig-Holsteins des Jahres 2013 untersucht. Interessenten können sich unter www.rghandwerk.de über die Arbeit der RGH informieren.
Kurzbericht zum Betriebsvergleich 2011
Untersucht wurde das Wirtschaftsjahr 2011 der schleswig-holsteinischen Bäckerbetriebe. Die Wiederholerquote zur letzten Untersuchung aus dem Jahr 2009 lag bei 88 %. Jeder Teilnehmer hat neben der vorliegenden Betriebsvergleichsbroschüre eine ausführliche Unternehmensanalyse erhalten in der die betriebsindividuellen Daten den Ergebnissen der Kollegenbetriebe in anonymisierter Form gegenübergestellt werden.
Das Ergebnis des Betriebsvergleichs zeigt, dass sich die Ertragslage der untersuchten Unternehmen im Zeitvergleich weiter verbessert hat. Im Gesamtdurchschnitt ergab sich ein betriebswirtschaftlicher Gewinn von 99.900 EUR, was einer Umsatzrendite von 4,6 % der Jahresleistung entspricht (2009: 4,3 %). Lediglich die Betriebe der Größenklasse I (bis 1 Mio. EUR Betriebsleistung) mussten einen leichten betriebswirtschaftlichen Verlust in Höhe von 6.300 EUR oder 1 % der Jahresleistung hinnehmen und schafften es 2011 nicht, alle betrieblichen Kosten zu decken.
Die Gesamtleistung, die die untersuchten Betriebe 2011 erwirtschaften konnten lag bei knapp 90 Mio. EUR. Bezogen auf einen Beschäftigten ergibt sich eine Pro-Kopf-Leistung von 61.300 EUR. In der Backstube wurde eine handwerkliche Pro-Kopf-Leistung von 205.700 EUR und eine Wertschöpfung in Höhe von 165.900 EUR pro Kopf erzielt. Die Pro-Kopf-Leistung im Verkauf lag bei 92.100 EUR im Gesamtdurchschnitt.
Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme betrug 2011 im Durchschnitt aller Betriebe 35,5 % und lag damit über der anzustrebenden 25 %-Marke. Eine gruppenweise Betrachtung zeigt jedoch, dass nur die Betriebe der Gruppen II und III eine positive und zufriedenstellende Eigenkapitalquote (Gr II: 25,7 % bzw. Gr. III: 48,7 %) ausweisen. Die Eigenkapitalsituation der Unternehmen der Gruppe I ist demgegenüber mit -11,2 % weiterhin besorgniserregend.
Das Ergebnis des Betriebsvergleichs zeigt, dass sich die Ertragslage der untersuchten Unternehmen im Zeitvergleich weiter verbessert hat. Im Gesamtdurchschnitt ergab sich ein betriebswirtschaftlicher Gewinn von 99.900 EUR, was einer Umsatzrendite von 4,6 % der Jahresleistung entspricht (2009: 4,3 %). Lediglich die Betriebe der Größenklasse I (bis 1 Mio. EUR Betriebsleistung) mussten einen leichten betriebswirtschaftlichen Verlust in Höhe von 6.300 EUR oder 1 % der Jahresleistung hinnehmen und schafften es 2011 nicht, alle betrieblichen Kosten zu decken.
Die Gesamtleistung, die die untersuchten Betriebe 2011 erwirtschaften konnten lag bei knapp 90 Mio. EUR. Bezogen auf einen Beschäftigten ergibt sich eine Pro-Kopf-Leistung von 61.300 EUR. In der Backstube wurde eine handwerkliche Pro-Kopf-Leistung von 205.700 EUR und eine Wertschöpfung in Höhe von 165.900 EUR pro Kopf erzielt. Die Pro-Kopf-Leistung im Verkauf lag bei 92.100 EUR im Gesamtdurchschnitt.
Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme betrug 2011 im Durchschnitt aller Betriebe 35,5 % und lag damit über der anzustrebenden 25 %-Marke. Eine gruppenweise Betrachtung zeigt jedoch, dass nur die Betriebe der Gruppen II und III eine positive und zufriedenstellende Eigenkapitalquote (Gr II: 25,7 % bzw. Gr. III: 48,7 %) ausweisen. Die Eigenkapitalsituation der Unternehmen der Gruppe I ist demgegenüber mit -11,2 % weiterhin besorgniserregend.
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